Test Abus Gamechanger

Test Abus Gamechanger Rennradhelm – Vorwort

Es wurde langsam mal wieder Zeit für einen neuen Rennradhelm.
Ich habe (bis zum Kauf meines neuen Helms) einen Bontrager Oracle gefahren. Gerade mal spaßeshalber nachgesehen – ich habe 2012 weit mehr als 200€ auf den Tisch gelegt. Man bekommt ihn mittlerweile für unter 40€.
Vielleicht ein kleiner Tipp für diejenigen unter euch, die einen Budget-freundlichen Helm für den Rennradsport suchen. Wie der Titel „Test Abus Gamechanger“ schon sagt, geht es aber jetzt um gleichnamigen Helm und wie ich dazu gekommen bin:

Auswahlkriterien für meinen neuen Helm

Da es am Markt unglaublich viele Helme zur Auswahl gibt, habe ich mir vorab ein paar Kriterien zusammengebastelt, nach denen ich die Vorabauswahl ein bisschen Einschränken wollte.
Meine Kriterien waren:

  • Möglichst wenig Gewicht
  • Farbe Schwarz matt verfügbar (passend zum Rad)
  • Kinnriemen designend gegen Ohrgeräusche
  • Aerodynamische Formgebung (sieht einfach stylischer aus)

Modellauswahl und Entscheidungsfindung

Unter meine Kaufkriterien fielen dann folgende Modelle:

  1. Bontrager Ballista
  2. KASK INFINITY
  3. Lazer Bullet
  4. Abus Gamechanger
  5. Mavic CXR Ultimate
  6. Giro Synthe
  7. Bell STAR PRO SHIELD

Warum der Abus Gamechanger?

Ich habe mich für den Abus Gamechanger aus gleich mehreren Gründen entscheiden.
Zum einen lag er preislich im Mittelfeld der „Top Helme“.
Und da kommen wir gleich zum zweiten Argument: das Design!
Ich finde, dass der Abus Gamechanger ein absoluter Hingucker ist, hier mal ein Eindruck:


Das aerodynamische Design ist wirklich unglaublich stylisch und gefällt mir persönlich unter allen anderen „Aero Helmen“ wirklich am besten.
Zu guter Letzt spielt das Gewicht auch eine nicht unerhebliche Rolle.  Der Abus Gamechanger hat hier ein Gesamtgewicht von knapp 270 Gramm (nachgewogen) und ist im Gewichtsvergleich wirklich top!

Features und Funktionen

Da der Artikel ja „Test Abus Gamechanger“ heißt, will ich auch auf die Eigenschaften und Features eingehen, die mir bei dem Helm aufgefallen sind.
Der Abus Gamechanger hat mehrere Features, die ihn schon ziemlich gut machen. Zuerst mal möchte ich natürlich das aerodynamische Design nennen.
Der Abus Gamechanger ist der perfekte Mix aus Aerodynamik und Alltagstauglichkeit.
Man kann ihn zum alltagstauglichen Rennradfahren nutzen – aber genauso für ein Zeitrennen oder den Triathlon.
Zwar ist er nicht gänzlich geschlossen und hat auch kein integriertes Visier, wie die meisten Zeitfahrhelme, aber dafür braucht man dann auch keinen zweiten zusätzlichen Helm.

Einher mit der Aerodynamik geht die ziemlich durchdachte Belüftung.
Die Luft strömt oben durch den Einlasskanal und wandert dann über dem Kopf durch Windkanäle im Helm dann hinten hinaus.
Abus nennt das ganze System vollmundig „Forced Air Cooling Technology“.

 

Neben der Aerodynamik und der Belüftung hat der Helm noch im hinteren Bereich eine ganz gute Lösung für Sonnenbrillen.
Das Ganze wird „Airport Brillenhalterung“ genannt und ermöglicht die einfache Brillenablage hinten.
Der Abus Gamechanger hat im inneren Bereich die Möglichkeit die Höhe des Kopfbandes bzw. der Arretierung zu verstellen und im hinteren Bereich natürlich noch die Weitenverstellung mittels Drehrad (wie bei fast allen guten Helmen üblich).




Ganz cool ist übrigens, dass die Kinnriemen so gestaltet sind, dass sie lästige Ohrgeräusche minimieren.
Es gibt dafür am Markt Zukauflösungen, wie die Wind-Blox Pro Wind Noise Blocker.
Dies ist bei diesem Helm für windempfindliche Personen aus meiner Sicht dann obsolet!

Dinge, die nicht so gut sind beim Abus Gamechanger

Grundsätzlich bin ich mit dem Abus Gamechanger sehr zufrieden. Die einzigen beiden negativen Punkte sind zum Einen der hohe Preis – knapp 200€ sind schon echt viel Geld.
Zum Zweiten ist der Abus Gamechanger aus meiner Sicht recht anfällig gegenüber Kratzern. Ich kann hier nur für das schwarze Modell sprechen, aber wie man auf dem linken Bild sieht, hat er bei mir schon recht viele kleine Macken – ohne, dass ich den Helm bewusst irgendwo gegen gedonnert hätte. Er bekommt also recht leicht Gebrauchsspuren.

Fazit

Wer über den hohen Preis und die – aus meiner Sicht – hohe Anfälligkeit für Kratzer und Macken hinwegsehen kann, erhält einen sehr leichten und hervorragend verarbeiteten Aerohelm, der vollständig alltagstauglich ist und vielleicht den Triathlonhelm sowie den Zeitfahrhelm überflüssig macht.

 

 

 

 

 

Ich fahre den Abus Gamechanger unglaublich gerne und bin bis auf die kleinen Schwächen ziemlich zufrieden. Ich hoffe der Titel „Test Abus Gamechanger“ hat nicht zu viel versprochen und ihr habt ein gutes Bild von dem Helm bekommen.
Also Kurzfazit: Kaufempfehlung!

Gruß
Hans

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